Sieben Faktoren für einen erfolgreichen Messeauftritt

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Sieben Faktoren für einen erfolgreichen Messeauftritt

Beitrag von
Georg Plange

SIEBEN FAKTOREN FÜR EINEN ERFOLGREICHEN MESSEAUFTRITT

Eine Hostesse unterhält sich mit einem Messebesucher.

Wir lieben Messen! Messen bieten die Möglichkeit, in den direkten Kontakt zu Kunden zu treten. Aber aus Erfahrung wissen wir: So eine Messe bedeutet viel Aufwand – sowohl finanziell als auch in puncto Arbeitszeit. Damit sich alles, was Sie in Ihren Messeauftritt stecken, auch lohnt, sollten Sie diese Stellschrauben im Blick behalten, die für den Erfolg Ihres Messeauftritts maßgeblich sind:

1. DIE MESSE BEGINNT VOR DER MESSE

Wer einen wirklich guten Messeauftritt hinlegen will, muss sich im Klaren sein, dass es mit dem Besuch der Messe selbst nicht getan ist: Einerseits liefert sie Futter für Ihre sonstigen Marketingkanäle, andererseits eignet sich eine Vorberichterstattung, um in Ihre Zielgruppe hinein zu horchen: Welche Themen sind gerade aktuell? Mit welchen Verkaufsargumenten gewappnet, ziehen Sie am Besten an die Front des direkten Kundenkontakts?

Letztendlich gestalten Sie mit Ihrer Bewerbung der Messe und Ihrer Präsenz dort mit, wer auf die Veranstaltung kommt und wer nicht. Werden Sie aktiv! Verbinden Sie die Vorbereitung Ihrer Messe mit Ihrem Marketing und Ihrem Vertrieb!

2. GESTALTEN SIE EIN MESSEERLEBNIS STATT EINEN MESSESTAND

Stand kommt von stehen und niemand steht gern – ob nun an, still, im Regen oder alleine da. Stecken Sie darum ruhig einiges an Aufwand in die Gestaltung Ihres Messestands. Es wird sich rechnen: Wie können Sie vermeiden, dass sich Menschentrauben bilden, die dann doch lieber weitergehen als herum zu stehen und zu warten? Wie kann der Stand Ihren Mitarbeitern helfen, die Vertriebsziele zu erreichen?

Bereits in der Konzeptionsphase legen Sie so den Grundstein dafür, dass sowohl Ihre Mitarbeiter als auch die Messebesucher Ihre Messepräsenz nicht als einen Stand unter vielen, sondern als besonderes Erlebnis in Erinnerung behalten. Damit Sie, wenn Sie schon stehen, es dann auch wirklich im Rampenlicht tun.

3. FANGEN SIE WANDERNDE BLICKE EIN

Eine Messe ist ein Fest für alle Sinne und wie bei allem allzu Üppigem setzt irgendwann die Übersättigung ein: Um die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden einzufangen, müssen Sie ihnen etwas bieten, was sich von dem Rest des Messegeschehens abhebt. Dabei ist weniger manchmal mehr: Mit einem sympathischen direkten Kontakt können Sie die Aufmerksamkeit häufig erfolgreicher auf sich lenken als mit noch einem Glücksrad, Zauberer oder Schnellzeichner.

Beim Buhlen um die Blicke der Kunden geht es letztlich darum, die Aufmerksamkeit für Ihr Angebot zu wecken. Das gelingt im direkten Kontakt besser als mit einem Eyecatcher, der die Blicke, sobald er sie gefangen hat, auch direkt wieder fallen lässt.

4. REDEN SIE MIT DEN RICHTIGEN LEUTEN

Fragen Sie sich: Mit wem wollen Sie auf der Messe lieber Gespräche führen? Mit zufriedenen Bestandskunden oder mit potenziellen Neukunden? Egal wie sympathisch Ihre Bestandskunden sind: Die Neukunden wären Ihren Vertriebszielen mit dem Blick auf die Zahlen deutlich förderlicher. Das heißt: Sie brauchen ein System, das den Besucherstrom systematisch vorfiltert.

Kombinieren Sie diese Herausforderung doch am besten mit dem Erstkontakt! Geschulte Hostessen können nicht nur sympathisch auf Messebesucher zugehen, sondern ihnen auch auf den Zahn fühlen, ob der Angesprochene wirklich ein potenzieller Neukunde für Sie ist.

5. VERANSTALTEN SIE GEWINNSPIELE MIT IHREM UNTERNEHMEN ALS GEWINNER

Haben Sie schon einmal ein Gewinnspiel auf einer Messe durchgeführt? Menschen lieben die Chance, etwas zu gewinnen. Und wenn Sie schon dabei sind, Name und Adresse der Teilnehmer zu notieren, können Sie die Chance auch nutzen, um ein paar Einsichten in Ihre Zielgruppe zu gewinnen.

Stellen Sie kluge Fragen, die Ihrem Vertrieb nach der Messe weiterhelfen! Sondieren Sie den Markt! Sie sind schließlich genau da, wo sich Ihre Zielgruppe trifft. Eine Gelegenheit, die Sie nicht ungenutzt verstreichen lassen sollten.

6. BLEIBEN SIE NICHT „DIE EINE FIRMA, DIE MIT … HIER, DINGS“

Überhäuft mit einer Unzahl von Eindrücken steht es um die Aufnahmefähigkeit der Besucher auf der Messe nicht besonders gut. Wenn Sie punktuell nachfassen würden, was von Ihren sorgsam aufbereiteten Informationen, die Sie verteilt haben, wirklich hängen geblieben ist, würden Sie vermutlich zu dem ernüchternden Fazit kommen: Vergebene Liebesmüh. Und Ihre liebevoll gestalteten Flyer haben eine bessere Chance verdient, als oft noch am Messeausgang im überquellenden Papierkorb zu landen.

Transferieren Sie das Interesse, das Sie bei einem Messebesucher wecken konnten, in dessen Alltag! Die Verknüpfung zum Onlineauftritt Ihres Unternehmens bietet sich besonders dafür an: Geben Sie den Besuchern Anreize, im Nachklang der Messe auf Ihre Website zu gehen! Dort können Sie Ihm dann alles präsentieren, was er seit der Veranstaltung wieder vergessen hat.

7. DIE MESSE DAUERT LÄNGER ALS DIE MESSE

Eigentlich wissen Sie es genau: Ebenso wichtig wie die Vorbereitung der Messe, ist die Nachbereitung. Besonders wenn Sie die Messe nutzen konnten, um neue Kontaktadressen zu sammeln, stehen nach der Veranstaltung umfangreiche Arbeiten an: Die Daten wollen geprüft und aufgearbeitet werden. Denn wer nach einer Messe nicht zeitnah bei den Besuchern nachfasst, lässt einen Interesse-Peak in der Zielgruppe ungenutzt verkümmern.

Wenn Sie diese sieben Faktoren in der Planung Ihres Messeauftritts im Hinterkopf behalten, haben Sie die beste Basis für eine erfolgreiche Veranstaltung. Nicht nur das Ergebnis wird Ihren Vertrieb freuen: Auch Ihre Mitarbeiter und die Besucher werden rundum zufriedener sein.